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B2B und B2C: So gestalten Sie den Messestand zielgruppenspezifisch

Der Messestand ist die Visitenkarte des Unternehmens und repräsentiert das eigene Portfolio. Bei der Planung sollte allerdings eine grundlegende Frage vorangestellt sein: Handelt es sich bei der Messe und eine Fach- oder eine Konsumentenveranstaltung. Denn je nachdem – ob B2C oder B2B – muss der Messestand die unterschiedlichen Anforderungen des Publikums erfüllen, um letztlich den gewünschten Erfolg zu erzielen.

Zwischen Werbung und Information abwägen

Eins ist ganz klar: Der Messestand soll das Angebot des Unternehmens bei den Messebesuchern bekannt machen. Allerdings bestehen bei Konsumenten und Fachbesuchern unterschiedliche Bedürfnisse. Der Konsument muss unter der Vielzahl der Möglichkeiten erst einmal speziell auf Ihr Angebot aufmerksam werden, dem Experten ist es wahrscheinlich schon bestens bekannt. Bei einem B2C-Messestand steht daher der werbende Faktor eher im Vordergrund, bei der B2B-Variante eher die Information. Fachbesucher möchten geschäftliche Kontakte knüpfen, tiefgreifende Gespräche über Kooperationsmöglichkeiten führen und Partner finden. Der Endkunde lässt sich mehr vom attraktiven Messeangebot anlocken. Das bedeutet aber nicht, dass der Stand auf einer B2B-Messe schlicht gehalten werden muss. Entscheidend für die Standgestaltung ist die Frage, was der Aussteller mit seinem Auftritt am Ende erreichen möchte.

Schaffen Sie Räume für Begegnungen

Ein großer Unterschied zwischen B2C- und B2B-Messen besteht in der Anzahl der Besucher. Auch wenn sich Veranstalter immer gerne mit Besucherrekorden rühmen, ist deren Anzahl bei Fachmessen in absoluten Zahlen in der Regel deutlich geringer als bei Konsumenten-Events. Bei der Konsumentenmesse gleichen die Messestände daher eher Verkaufsflächen – offen, mit leicht zugänglichen Informationen und hohen Kapazitäten, um möglichst vielen Menschen gleichzeitig Raum zu bieten. Bei Fachmessen sollten Sie anders vorgehen: Hier sind abgetrennte Rückzugsorte für persönliche Gespräche sinnvoll. Da sich Fachbesucher in ihrem Interessensbereich gerne mehr Zeit nehmen, darf auch die Vorstellung der Leistungen und Produkte komplexer sein. Hier lassen sich Besucher auch durch innovative technische Möglichkeiten der Informationstechnik beeindrucken.

Mit den richtigen Give-Aways im Gedächtnis bleiben

Give-Aways gehören zum Messeauftritt einfach dazu und sind als Werbeträger ein probates Mittel, um im Gedächtnis zu bleiben. Auch hier ist die Unterscheidung zwischen B2C- und B2B-Ausrichtung wichtig und sinnvoll. So sollten aufgrund der größeren Besuchermenge, die nur kurz am Messestand bleibt, zwar hochwertige, aber günstige Produkte in großer Menge gewählt werden. Sportbeutel, Stifte, Regencapes, Luftballons und Ähnliches sind Beispiele dafür. Bei B2B-Messen, bei denen langfristige Geschäftsbeziehungen geschlossen werden sollen, darf es etwas exklusiver sein. Schreibmappen, hochwertige Stifte, Powerbanks oder Kopfhörer werden im Business-Alltag eingesetzt und halten Sie in guter Erinnerung bei Ihren Geschäftsfreunden.

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